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Für halbschattige bis schattige Beete:

  • Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) – bis 40 cm hohe, horstbildende Staude, blüht von März bis Mai, Blüten zuerst rosa, später himmelblau; im Gartenhandel auch Sorten mit weißen Blüten sowie mit rosa oder hellblauen Blüten ohne Farbwechsel; wichtige Futterpflanze für die schon früh im Jahr fliegenden Mauerbienen-Arten Osmia bicolor und Osmia uncinata, die Frühlings-Pelzbiene (Anthophora plumipes) und die Frühjahrsgeneration der Zweifarbigen Sandbiene (Andrena bicolor).
  • Gefingerter Lerchensporn (Corydalis solida) – nur etwa 25 cm hohe Staude, die sich mit den Jahren flächig ausbreitet ((Mouse-over-Text: Eignet sich auch gut zur Unterpflanzung von laubabwerfenden Gehölzen.)), rosa ((Mouse-over-Text: Im Handel gibt es auch weiße und dunkelrot blühende Sorten.)) Blüten von März bis Mai; beliebt bei früh im Jahr fliegenden Wildbienen wie der Gehörnten Mauerbiene (Osmia cornuta) oder der Frühlings-Pelzbiene (Anthophora plumipes).
  • Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum) – 20–25 cm hohe, sich mit Ausläufern ausbreitende Staude (Bodendecker!) für nährstoffreiche Böden, blüht im Mai/Juni mit violetten oder rosa Blüten, Zuchtsorten auch in Weiß; wird regelmäßig von der Frühlings-Pelzbiene (Anthophora plumipes) besucht, aber auch zum Beispiel von den Sandbienen-Arten Adrena nitida und Andrena flavipes.
  • Großblütiger Beinwell (Symphytum grandiflorum) – 20–30 cm hoher, Ausläufer bildender Bodendecker mit, je nach Sorte, blauen, hellblauen oder blau-weißen Blüten im April/Mai; besonders beliebt bei der Frühlings-Pelzbiene (Anthophora plumipes) und anderen Frühlingsarten unter den Wildbienen. Alternativ wird auch der Echte Beinwell (Symphytum officinale) angeflogen, der nur gelblich weiße oder hellviolette Blüten hat.
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica) – bis 1,20 m hohe, Ausläufer bildende Staude mit purpurfarbenen Blüten von Juni bis August, wächst willig unter Gehölzen und neben Hecken, ebenso in Kübeln kultivierbar; Lieblingspflanze der Wald-Pelzbiene (Anthophora furcata), die auch in Gärten kommt, sofern sie dort auch Totholz ((Link -> Kachel „Was sonst noch?“, Abschnitt: Totholzhaufen)) zum Nisten vorfindet.


((**Link Zusatz-Info))
Vielfach können Sie die Blütezeit einer Staude verlängern, indem Sie sie nach dem ersten Flor zurückschneiden. Dadurch setzen die Pflanzen ein zweites Mal Blüten an, wenn meist auch etwas weniger als bei der ersten Blüte.

((***Link Zusatz-Info))
Das Kleine Habichtskraut wächst nicht nur im sonnigen Beet, sondern auch auf steinigem Boden und verträgt überdies große Hitze. Daher ist es auch für den Steingarten ((Link -> Kachel „Steingarten“)) oder ein begrüntes Flachdach geeignet.

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